… ein Mensch gestorben ist

Wenn jemand aus Ihrer Familie im Sterben liegt oder mit Todesgefahr erkrankt ist, können Sie den Pfarrer bitten, dass er kommt und einen Besuch am Krankenbett macht.

Ist der Tod schon eingetreten, können Sie den Pfarrer bitten, dass er so schnell wie möglich kommt.

Drei bis fünf Tage nach dem Tod findet die Beerdigung statt. Nach der Beisetzung auf dem Friedhof ist der Gottesdienst in der Kirche.

Wenn Sie ein Bestattungsunternehmen mit der Beerdigung beauftragen, wird der Bestatter den Kontakt zum Pfarrer herstellen, der dann zu einem Gespräch ins Haus kommt, bei dem alles geklärt wird. Drucken Sie bitte die Anzeigen nicht, bevor alle Termine mit allen Beteiligten geklärt sind.

Friedhof von Lehrberg von oben. Foto: Jochen Ehnes

Es ist für das Gespräch hilfreich, wenn Sie die Daten des Lebenslaufs schon aufschreiben. Wünsche, die Sie für den Gottesdienst zum Begräbnis haben (Lieder, Predigttext), können Sie dem Pfarrer mitteilen. Alles kann auch gemeinsam zusammengestellt werden.

Soll ein Angehöriger auf unserem Friedhof beerdigt werden, der an einem anderen Ort gewohnt hat, so ist das Einverständnis des zuständigen Gemeindepfarrers einzuholen. Der zuständige Gemeindepfarrer kann auf Wunsch auch die Beerdigung auf unserem Friedhof und in unserer Kirche halten.

Wenn Sie eine Feuerbestattung wünschen, so läuft der Gottesdienst nach den gleichen Regeln und die Urne wird – meistens im engen Familienkreis – 10 bis 14 Tage nach der Trauerfeier durch den Pfarrer beigesetzt.